Erweiterter Service

Aktueller Service Nach oben

Unsere aktuellen Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 10:00 - 18:00 Uhr
Samstag von 11:00 - 18:00 Uhr

Was ist in dieser Zeit möglich?
Während den Öffnungszeiten können Sie sich Medien ausleihen, lernen oder den PC nutzen.
Es wird nun auch wieder möglich sein Zeitungen zu lesen, den Kopierer zu nutzen und in Gruppen bis 4 Personen zu lernen.
Die vorherige telefonische Reservierung der PC- und Lernplätze entfällt, dafür müssen sich nun alle Besucher*innen persönlich im Erdgeschoss registrieren.
Ab dem 17. August sind die Informationstheken im 2. Stock wieder besetzt. Vorbestellungen sind dann außerdem wieder kostenpflichtig (1 € pro Medium).
Der Bestell- und Abholservice wird für verfügbare und ausgeliehene Medien weiterhin angeboten.

Sie möchten zum Stadtarchiv, Medienzentrum oder einer anderen Institution im Kulturforum? Mit vorheriger Terminvereinbarung, können Sie die entsprechende Institution besuchen.

Ausleihen Nach oben

Vor dem Einlass in die Bibliothek bekommt jede Leserin und jeder Leser einen Korb mit dessen Hilfe wir die Besucherzahlen kontrollieren können.
Außerdem muss sich nun jeder Besucher im Erdgeschoss registrieren, dies geht entweder mit einem gültigen Leseausweis oder auf unserm vorgefertigten Formular.
Das Bezahlen jeglicher Gebühren ist an unserem Kassenautomaten im 2. OG oder per EC-Karte im Erdgeschoss möglich.
Um eine zu lange Besucherschlage zu vermeiden, bitten wir Sie, Ihren Bibliotheksbesuch so zügig wie möglich zu gestalten.

Wir bitten Familien mit Kindern folgendes zu beachten:
  • Der Zugang zu den Nestern und Baumhäusern ist gesperrt.
  • Es gibt keine Spielmöglichkeiten wie Bauklötze oder Kostüme in der Bibliothek.
  • Bitte behalten Sie Ihre Kinder immer in Ihrer Reichweite und beachten Sie den Sicherheitsabstand

Lernraum reservieren Nach oben

Ab dem 17. August können Gruppen von 2 - 4 Personen den Meline-Raabe-Raum reservieren.
Die Dauer des Aufenthalts beträgt 3 Stunden am Tag, es können außerdem maximal nur 3 Termine pro Woche reserviert werden.
Reservierungen sind ab sofort per Mail, telefonisch oder persönlich an der Servicetheke im Erdgeschoss möglich.
Kontakt:
Mail Stadtbibliothek@hanau.de
Tel. 06181 - 98 252 0

Mail Stadtbibliothek

Institutionen im Kulturforum Hanau Nach oben

Bitte rufen Sie vor Ihrem Besuch im Kulturforum immer die gewünschte Institution direkt an oder schreiben Sie eine E-Mail um einen Termin auszumachen.
Alle Institutionen die wieder einen Service für Sie einrichten können finden Sie hier:
Medienzentrum Hanau
E-Mail Medienzentrum@hanau.de
Telefon 06181 / 9825241

Stadtarchiv Hanau
E-Mail Stadtarchiv@hanau.de
Frau Rademacher, Leiterin des Stadtarchivs
Tel. 06181 / 98 252 51
Digitale Langzeitarchivierung
Herr Loquai
Tel. 06181 / 98 252 52

Kontakt Bildungsberatung Herr Huth
E-Mail: reinhold.huth@vhs-hanau.de
Telefon 0170-6874807

Kontakt Grundbildungszentrum Frau Lechner
E-Mail: Judith.Lechner@hanau.de
Telefon 0160-97278790

Bitte beachten Sie Nach oben


Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch des Kulturforums folgende Maßnahmen um das Infektionsrisiko so gering wie irgend möglich zu halten:
  • Alle Personen über 6 Jahren müssen einen Mund-Nasenschutz tragen
  • Achten Sie auf 1,5 bis 2 m Abstand zu anderen Personen
  • Im Erdgeschoß dürfen sich außer dem Personal höchstens 10 Personen aufhalten.
  • Warten Sie vor dem Gebäude, nicht im Vorraum.
  • Die Toiletten sind eingeschränkt zugänglich.
  • Die Aufzüge dürfen nur einzeln oder mit einer Wohngemeinschaft benutzt werden.

Eine Zeitreise in die Bibliotheksgeschichte – hundert Jahre zurück Nach oben


In diesem Jahr wird die Stadtbibliothek ihren 175. Geburtstag feiern. In diesen vielen Jahrzehnten hatte sie mehrere Standorte. In den 1920er Jahren (von 1923-1944) war sie im Bangert untergebracht und es war unvorstellbar, dass die Leserinnen und Leser selbst an die Regale gingen und sich Bücher aussuchten. Vor rund hundert Jahren waren alle öffentlichen Bibliotheken als Thekenbibliotheken organisiert. Im Zettelkatalog konnte man sich ein Buch heraussuchen und es am Schalter verlangen. Oder man fragte die Bibliothekarin Meline Raabe nach einem „schönen Roman“ oder einem Buch über Eisenbahnen. Oft war es die Bibliothekarin oder der Bibliothekar der darüber entschied was man ausleihen durfte. Die Lektüre sollte auf jeden Fall bildend sein, Unterhaltungslektüre ohne verbürgten literarischen Wert wurde zögernd über die Theke gereicht.
Erst in den fünfziger Jahren, befördert durch die Bibliotheken in den Amerikahäusern, wurde in Deutschland nach und nach auf die sogenannte „Freihandbibliothek“ umgestellt und der Leser und die Leserin für mündig genug gehalten selbst seine Lektüre zu finden und auszuleihen.

Eine Thekenbibliothek ist für uns heute unvorstellbar – außer während einer Pandemie. Es ist ein Rückschritt für uns, aber auch eine Gelegenheit, den freien, gleichberechtigten Zugang zu Information und Bildung zu würdigen.